Dienstag, 15. Mai 2018

Rezension: Schmetterlingswochen


"Schmetterlingswochen" ist ein Roman von Sarah Combs. Das Buch kostet mit seinen 304 Seiten 9.99€. Außerdem ist es im März 2018 erschienen und ein Einzelband. 

Klappentext:
 Die Magie der Schmetterlinge.
Als die 17-jährige Gloria im Sommercamp zum ersten Mal auf Mason trifft, hält sie ihn für einen egozentrischen Schwachkopf. Überhaupt, wo ist sie hier bloß gelandet, wenn ihr gemeinsamer (anonymer!) Literatur-Dozent sie auf seltsame Schnitzeljagden schickt? Doch was turbulent beginnt, wird zu einem unvergesslichen Sommer der überraschenden Freundschaften und der beflügelnden Selbstfindung.

Meine Meinung: 
Ich habe dieses Buch schon vor einiger Zeit beendet, aber ich wusste einfach nicht wie ich eine ordentliche Rezension dazu schreiben soll. Einerseits fand ich es irgendwie total schlecht, aber trotzdem hat es mich unterhalten. 
Ich versuche jetzt mal die Positiven Punkte aufzuzählen.. Also finde das Cover echt hübsch. Also die Farben und generell das ganze Konzept finde ich total schön und irgendwie fühlt man sich wohl, wenn man es ansieht. es strahlt eine gewisse Ruhe aus und das mag ich total. Außedem finde ich, dass das Buch mit 300 Seiten eine angenehme Länge hat. Das wars irgendwie auch schon. Also es gibt noch etwas, aber das kann ich später  nur in Verbindung mit etwas negativem sagen, deswegen kommt das Später.
Die 2 Dinge die mich am meisten gestört haben, sind zum einen die Protagonistin und zum anderen den Schreibstil. Beides ziemlich wichtige Dinge die ein Buch ausmachen.
Der Schreibtstil war mir viel zu "unordentlich" falls man das so sagen kann. Die Protagonistin hat in ihren Gedanken einfach drauf los geplappert und sich immer weiter in Dinge reingesteigert, sodass man total vom eigentlichen Thema abgekommen ist. Ich wusste kaum was über sie selbst, aber daür hat man um die 100 Dinge zu ihrer Oma erfahren. Ohne Scheiß, egal was passiert ist, sie hat es alles mit ihrer Oma in Verbindung gebracht. Ist ja schön und gut, wenn man ein Idol hat und das ein bis zwei mal erwähnt wird, aber ihre Oma wurde so oft erwähnt, dass ich schon während dem Lesen die Augen verdreht habe. Anfangs habe ich den Schreibtsil total geliebt. Ich fands toll wie frisch und leicht zu verstehen alles geschrieben ist und besonders haben mir die Fragen an den Leser gefallen. Oft spricht Gloria mit einem, was einen selbst zum denken anregt. Aber ihre ständigen Abschweifungen und das Dramatisieren von allem Möglichen hat es einfach nur nervig gemacht. Dazu kommt noch, dass alles Unnötige irgendwie zu detalliert beschrieben und alles was wichtig war, zu wenig beschrieben wurde. So ging die Liebesgeschichte total unter (dazu später mehr).
Ich konnte nie mehr als 50 Seiten lesen, weil mir das einfach zu viel geplapper war. Hatte das Gefühl mein Kopf platzt. Gloria hat sich verhalten als wäre sie 11. Wenn ihr das Buch gelesen habt, schreibt mir mal bitte ob ihr das ähnlich seht. Sie "hasst" Mason vom ersten Augenblick an und das nur, weil er sich spaßhaft vor ihr verbeugt? Ich habe das komplette Buch über nie ihren "Hass" auf ihn verstanden und nicht wieso sie ihn immer "der verrückte Hutmacher" bezeichnet, also er trägt nen Hut, aber trotzdem. Keine Ahnung ich fand sie einfach komisch.
In dem Buch werden verschiedene Bereiche angesprochen, welche überhaupt nicht zusammen gepasst haben. Ein Beispiel dafür ist zum Beispiel ein langes Gespräch über Kohle abbau und direkt danach die Schnitzeljagd von ihrem Lehrer, naja und zwischendurch wird noch über die Unis und Theater spielen geredet. Es war einfach verdammt viel und daher ziemlich verwirrend.
Es gibt noch eine Sache, die mich stört, obwohl man die nicht wirklich werten kann. Ich bin mit der Einstellung an das Buch gegangen, dass das Buch ein Liebesroman ist. Aber irgendwie ist es keiner. Ich habe mich während dem Lesen die ganze Zeit drauf gefreut, dass eine große Liebe entsteht, aber das war nicht der Fall. Im Endeffek muss ich aber zugeben, dass nirgendwo erwähnt wird, dass es eine Liebesgeschichte geben wird.

Bewertung: 
 Trotz der ganzen negativen Punkte, hat mich das Buch doch irgendwie unterhalten und auch die Story war jetzt rückblickend ganz süß. Deswegen bekommt es 2 Sterne von mir.
                                                              🌟🌟/🌟🌟🌟🌟🌟




Eure Joana :)



Dienstag, 3. April 2018

Rezension: Tall, Dark and Dangerous 2

"Tall, Dark and Dangerous -  Heiß genug" ist der 2. Teil einer Reihe von M. Leighton. Das Buch ist im Januar 2018 im Heyne Verlag erschienen. Es kostet 9.99€ und hat 400 Seiten.


 Der Klappentext:
Er ist ein Kämpfer, der nie verliert, aber ist er stark genug, ihr Herz zu gewinnen?
In dem Moment, als Katie ihn zum ersten Mal traf, nahm Kiefer Rogan ihr buchstäblich den Atem. Früherer MMA Champion, jetzt Schauspieler, notorischer Playboy und äußerst charmant – er verkörpert alles, war sie geschworen hatte, zu vermeiden. Vielleicht hätte sie sich noch mehr anstrengen sollen, ihm zu widerstehen. Vielleicht hätte sie sich nicht in ihn verlieben sollen. Denn gerade Katie weiß, dass jeder Geheimnisse hat. Narben. Und dass sie normalerweise hässlich und schmerzhaft und zerstörerisch für die sind, die man am meisten liebt. Nur hätte Katie nie gedacht, dass sie auch tödlich sein könnten ..

Meine Meinung:
 Auch hier erstmal Dankeschön an den Heyne Verlag, dass ich das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen hab.
Ich habe den ersten Teil auch schon lesen dürfen und war nicht soo begeistert, aber ich wollte unbedingt wissen wie es mit Rogan läuft, weil er mir in Teil 1 ziemlich sympatisch vorgekommen ist.
Und ich muss sagen, dass mir dieses Buch echt gut gefallen hat! Ich habe kaum Dinge auszusetzen und ich würde es definitiv weiterempfehlen.

Katie ist richtig toll. Endlich mal eine Protagonistin die sich für Make Up interessiert. Katie ist nämlich Make Up Artistin. Sie ist ein sehr lustiger und emotionaler Charakter. Sie liebt von ganzem Herzen und ist sicher in dem was sie tut. Ich konnte ihre Handlungen immer nachvollziehen und hätte vermutlich ähnlich gehandelt. Katie ist definitiv eine Figur, die einen Platz in meinem Herzen hat, eben weil wir uns ziemlich ähnlich sind. Auch Rogan hat mir auf Anhieb gefallen. Ich meine so eine leicht arrogante Art und mit ein paar ironischen Sprüchen ist doch einfach der Jackpoint bei einem Buchcharakter oder? Naja und dazu sieht er noch ziemlich gut aus :)
Rogan ist einfach eine gute Seele, der alles für Katie tun würde. Und da kommen wir auch schon zu einem Punkt der besonders heraussticht. Ich habe noch keine Beziehung in einem Buch gelesen, in der der Mann eine Frau so vergöttert. Ich finde es rihtig schön zu sehen, wie sehr er sie liebt. Die Kapitel sind immer abwechselt aus Katies beziehungsweise Rogans Sicht geschrieben, weswegen man einen sehr guten Einblick in die Beziehung bekommt. Ich mag es voll gerne, wenn man auch die Gedanken der anderen Person mitbekommen kann.
Ich habe das noch nie so extrem mitbekommen, er beschreibt soviele kleine Gesten  von ihr mit so viel Liebe, dass mein Herz einfach jedes mal schmilzt.

Die Handlung hat mir weitesgehend auch gut gefallen, ich fand die Geschichte ziemlich erwachsen, nur das Ende hat mich erst etwas gestört. Erst kam mir der große Streit sehr unnötig und dumm vor, weil es nicht hätte sein müssen. Aber lasst euch davon nicht abschrecken, umso mehr man weiter ließt desto mehr Sinn bekommt das Ganze und man merkt, dass die Autoin sich von Vorne rein etwas dabei gedacht hat.

Es gibt kaum Dinge die mich gestört haben, nur so kleine Dinge wie die Übersetzung. Rogan nennt sie immer "Make up Künstlerin"... ist es denn so schwer den Beruf des "Make up Artists" einfach so zu lassen? Außerdem finde ich, dass es nicht so aussieht als hätte Katie Ahnung von Make up. Andauernd werden Begriffe wie "Make up Dösschen" verwendet und keine Ahnung irgendwie klingt das falsch. Das sind wahrscheinlich nur Dinge die mich als Make Up Liebhaber stören, aber ich wollte sie trotzdem mal anmerken.
Außerdem finde ich das Buch sehr dramatisch. Ihre ganze Vergangenheit ist nicht sonderlich realistisch und auch das Ende ist jetzt nicht das realistischste. Aber gut, dass kann auch nur mir so gehen.

Ihr merkt schon es hat mir echt gut gefallen und ich kann euch nur raten den 2. Teil zu lesen. Zum Glück braucht man den ersten Teil nicht um diesen hier zu verstehen!

Bewertung:
Das Buch hat mir sehr gut gefallen und man konnte es sehr schnell lesen. Ich kann aber trotzdem keine 5 Sterne vergeben, weil es eben nicht an meine Top Bücher rankommt. Deswegen:
🌟🌟🌟🌟/🌟🌟🌟🌟🌟

Empfehlung:  Bitte bitte gebt diesem Buch eine Chance! Es hat echt mehr Aufmerksamkeit verdient:)



Ich hoffe euch hat die Rezension gefallen! Ich wünsche euch noch einen schönen Tag und eine schöne restliche Woche.
Eure Joana 💙💓

Montag, 2. April 2018

Rezension: Game of Passion

"Game of Passion" ist der 2. Teil der "Game of ... " Reihe von  Geneva Lee. Das Buch ist im Blanvalet Verlag erschienen und kostet 9.99€ für 257 Seiten (ohne Leseprobe).

Der Klappentext:
Viva Las Vegas! Verbotene Küsse, gefährliche Liebe und gestohlene Herzen – in der sündigsten Stadt der Welt ...
Nach den erschütternden Ereignissen der letzten Zeit erholt sich Emma Southerly vorübergehend bei ihrer Mutter in Palm Springs. Doch ihre Ruhe hat ein schnelles Ende, als plötzlich Jamie West, ihr Liebhaber und der Hauptverdächtige im Mordfall seines Vaters, mit mehr als schlechten Nachrichten vor der Tür steht: Auch Emma ist nun in den Fokus der Ermittlungen geraten. Emma und Jamie wissen, dass sich in ihrem engsten Kreis ein Mörder befindet, und nur zusammen und mit der Kraft ihrer Liebe, wird es ihnen gelingen, den wahren Täter zu enttarnen …

Meine Meinung:
Ich habe da Buch vor ungefähr 2 Wochen beendet und ich hätte auch die Zeit gehabt eine Rezension zu schreiben, aber irgendwie ging es nicht, weil ich nicht wusste was ich schreiben sollte. Das Buch ist zwar irgendwie gut, aber ich habe auch das Gefühl, dass nichts passiert ist. Ich fange trotzdem mal mit den ganzen Positiven Punkten an.

Das Cover ist wunderschön! Es zeigt einen Teil von Las Vegas und ist schwarz/blau gehalten. Auch das Innere des Buches ist total schön gestaltet, jeweils die erste Seite in einem neuen Kapitel ist schwarz eingefärbt, sodass die Schrift weiß ist. Das finde ich, ist eine sehr schöne Idee, die das Buch direkt etwas interessanter macht.
Die Charaktere sind mir wie in Teil 1 auch, immernoch totalsympatisch. Emma hat einen tollen Humor und ihre Sprüche haben mich oft zum lachen gebracht. Sie denkt sehr sarkastisch, was mir total gefällt. Ich mag ihre Sichtweise auf bestimmte Dinge und dass sie sich nicht von ihren Ideen abbringen lässt. Jamie mag ich auch total gerne, auch wenn man in diesem Teil kaum etwas von ihm erfahen hat. Er ist ein toller Freund für Emma und ist immer für sie da. Die beiden haben eine tolle Chemie und der Leser bekommt einen schönen Einblick in ihre Beziehung.
Die knapp 300 Seiten lassen sich gut in einem Rutsch lesen, eben weil der Schreibstil durch Emmas lockeren Gedanken auch sehr locker und lustig ist. Es ist leicht zu verstehen und man muss sich nicht groß kozentrieren. Ich finde, dass die Autorin die perfekte Mischung aus "poetisch" und locker getroffen hat. Es gibt ein Zitat, welches ich besonders schön finde:

"Es ist so leicht zu lügen und so schwer zu verzeihe. Seltsam wie trügerisch selbst eine einfache Farbschicht sein kann, bis man sie im richtigen Licht sieht. Ich wusste nicht, was mir lieber war - eine hünsche Lüge oder ein reuniger Sünder - bis jetzt. "

Das Buch startet mit einer Stelle aus der Geschichte die erst am Ende der Geschichte passiert. Ich mag das, weil man während dem Lesen rätseln kann wie es zu der jeweiligen Situation gekommen sein könnte. Aber während man weiter ließt und dann tatsächlich zu der Stelle kommt, hat man alles wieder vergssen und erschreckt sich wieder aufs Neue.

Das Buch hat mir echt gut gefallen, aber trotzdem gibt es einige Dinge die mich stören und die man hätte besser machen können.

Zum Einen wäre da die Aufteilung. Ich kann nicht nachvollziehen wieso man die Bücher in 3 Teile aufgeteilt hat, wenn jeder der Teile nur 250 Seiten hat. Da wäre eine Dilogie viel besser gewesen.

Der Erste Teil endete mit einem Cliffhänger und wenn man dann mehrere Monate auf den nächsten Teil warten muss vergisst man eben vieles. Daher bin ich auch nicht gut in die Geschichte reingekommen und war bis zum Ende hin verwirrt, wer denn wer ist und warum jeder handelt, wie er handelt.
Außerdem finde ich, dass die Liebesgeschichte etwas unter geht. Natürlich es ist ein Mordfall enthalten, aber trotzdem sollte es noch eine Liebesgeschichte geben.
Die Beiden sind im ersten Teil zusammen gekommen und hatten bis jetzt noch keine Höhen oder Tiefen in ihrer Beziehung. Sie sind einfach zusammen und versuchen den Mord aufzuklären.
Die Beziehung finde ich eh sehr unrealistisch. Die Beiden Bücher spielen innerhalb weniger Monate. Meiner Meinung nach kann sich eine so intensive Beziehung wie Emma und Jamie sie haben, nicht innerhalb ein paar Monate entwickeln. Sie verhalten sich als würden sie schon mehrere Jahre zusammen und könnten gar nicht ohne die andere Person leben.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mich das Buch mit gemischten Gefühlen zurück gelassen hat. Die jenigen, die mir auf Instagram folgen wissen, dass ich nach dem Lesen komplett verwirrt war. Ich habe nicht verstanden wieso bestimmte Dinge passieren und auch das Ende hat mich noch mehr verwirrt. Das liegt bestimmt daran, dass zwischen den Beiden Teilen eine so lange Pause war, aber das ist eigentlich keine Entschuldigung. Ich habe mich mit verschiedenen Leuten ausgetauscht und viele waren meiner Meinung. Alle haben gesagt, dass in dem Buch kaum etwas wichtiges passiert ist und dass die Liebesgeschichte etwas unrealistisch ist.

Bewertung:
Ich habe keine Ahung wie ich das Buch bewerten soll. Es ist ja nicht schlecht, aber ich war selten so verwirrt nach einem Buch.Ich denke, 3.5 Sterne ist eine ziemlich gerechte Punktzahl.
🌟🌟🌟/🌟🌟🌟🌟🌟

Empfehlung:
Ich kann euch das Buch empfehlen! Lest es und bildet euch eure eigene Meinung, aber ich rate euch das Buch nur zu lesen, wenn ihr die anderen Teile auch da habt. Es ist eine schöne Geschichte für zwischendurch, die definitiv für ein paar Lacher gut ist.




 

Dienstag, 13. März 2018

Rezension: Close to you

Ich habe zurzeit meine Instagramseite pausiert, weswegen ich auch keine Bilder mehr mache. Bald werden aber welche nachträglich eingefügt :)

"Close to you" ist ein Liebesroman von Isabell May, welcher ende Februar 2018 bei Bastei Lübbe erschienen. Es ist broschiert und kostet daher 12€, außerdem hat es 422 Seiten.

Klappentext: 
Das war der Plan: Ein Neubeginn. Möglichst weit weg von zu Hause. Ohne Stress. Und ohne Jungs. Vor allem ohne Jungs. Auf den ersten Blick scheint Violet ein unbeschwertes Mädchen zu sein. Vor Kurzem hat sie ihre Heimatstadt verlassen, um in Maine zu studieren. Sie findet schnell Anschluss am College, und vor allem Aiden geht ihr bald nicht mehr aus dem Kopf. Der Junge mit Bad-Boy-Image hat etwas an sich, dass sie auf unsichtbare Weise anzieht. Doch er zeigt ihr die kalte Schulter, ist kühl und distanziert. Als sie dann aber durch eine Verkettung blöder Umstände in seiner Wohnung einzieht, kann sie sich gegen ihre Gefühle nicht mehr wehren, und die beiden kommen sich näher. Und dabei findet Violet nicht nur mehr über Aiden und sein Geheimnis heraus. Auch sie selbst wird von ihrer Vergangenheit eingeholt.

Meine Meinung:
Ich habe vor langer Zeit mal die Leseprobe des Buches gelesen und sie hat mich total überzeugt. Ich mochte den Schreibstil, Violet war sympatisch und Aiden mysteriös. Was will man mehr? Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen habe. Also vielen vielen Dank an den Verlag!
Ich habe auch kaum etwas an dem Buch auszusetzen :)

Die Geschichte ließt sich locker und leicht. Man kommt schnell durch die Seiten und schwupps ist man durch... Ach ich liebe das, wenn man ein New Adult Buch so schnell durchsuchten kann.
Das Cover passt auch perfekt zu dem Buch, beziehungsweise zu Violets Charakter. Sie ist sehr niedlich irgendwie. Sie backt gerne Cupcakes mit viel Gliter und ist ein bisschen naiv, was aber nicht weiter stört. Damit kann ich mich zwar nicht wirklich identifizieren, aber es ist sehr erfrischend mal ein "Mädchen-Mädchen" zwischen den ganzen starken, selbstbewussten "Mir-ist-alles-egal- Mädchen" zu haben. Ich hatte auch keine Probleme damit mich in sie hineinzuversetzen, weil alles gut ausgearbeitet war. Die Panikattacken fand ich grandios beschrieben und auch die anderen Szenen haben mich nicht enttäuscht.
Aiden finde ich klasse. Er ist endlich mal ein richtiger "Bad Boy", nicht wie diese ganzen Möchtegerns die sich nur "Bad Boy" nennen, weil sie viele Affären haben.  Er ist schlecht gelaunt, mysteriös und lässt kaum jemanden an sich herran. Das gefällt mir wirklich wirklich gut, Ich finde toll beschrieben, wie sich langsam eine Beziehung zwischen den Beiden aufbaut und wie stark diese dann im Endeffekt ist. Die beiden werde ich wohl so schnell nicht vergessen. Besondern die kleinen Dinge, wie das Kaufen der Milch oder das Zubereiten des Tees haben mein Herz erwärmt, weil man da gesehen hat, dass er sich doch um sie sorgt. Ich finde Aidens Charakter sehr interessant und die Geschichte warum er so geworden ist und wieso er sich wie verhält. An der Stelle hätte ich mir aber etwas mehr Ausarbeitung gewünscht. Oder einen besseren Grund.

Vorsicht Spoiler!!!


Damit meine ich nicht, dass er wegen seinem Stiefvater so geworden ist, sondern wieso der Stiefvater so über ihn denkt. Man kann seinen Sohn ja nicht ohne Grund einfach hassen. Das hat mir etwas gefehlt. Sonst war das Thema aber sehr gut untergebracht.

Spoiler Ende !!! 






Auch die Nebencharaktere haben mir total gut gefallen! Violets beste Freundin mochte ich direkt zu Beginn und auch Dorian, ihren besten Freund, mag ich total gerne. Er ist mir total ans Herz gewachsen und ich würde mir ein Buch über seine Beziehung wünschen! Die Beiden sind immer für Violet da und unterstützen sie wo sie können.

Und das bringt uns auch schon zu dem einzigen Kritikpunkt an diesem Buch und der zieht sich duch das ganze Buch.
Und zwar, dass es eine Spur zu viele Zufälle gibt, die Violet ihr Leben erleichtern. Kaum steht sie vor einem Problem, passiert etwas und schwupps hat sie mit der Sache nichts mehr am Hut. Die Geschichte könnte so einfach nicht in echt passieren, weil es soviele positive Zufälle gibt. Ich werde gleich ein paar Nennen und die könnten eventuell Spoiler enthalten, also besser nicht lesen, wenn ihr das Buch noch nicht kennt.

Vorsicht Spoiler!!!

Zum Beispiel als sie aus ihrer Wohnung geschmissen wird. Es wird so getan, als wäre es kein Problem, wenn man mal eben so ohne Dach überm Kopf dasteht. Aber wie durch nen Zufall schläft sie dann bei Aiden in der Wohnung und es juckt sie nicht, dass sie keine eigene Wohnung hat. Ich meine, ich an ihrer Stelle wäre richtig verzweifelt und total am Arsch, wenn ich praktisch obdachlos wäre. Ein anderes Beispiel ist die Sache mit Dorian. Es scheint so als wäre Dorian in Violet verliebt. Ich hatte schon Hoffnungen, dass sie endlich mal mit einem Problem fertig werden muss, aber nein... Er hat sie zwar geküsst, aber er ist schwul. Also alles erledigt. Dann werden Gerüchte über sie in die Welt gesetzt und keiner, wirklich niemand, reagiert da irgendwie drauf, weil ihre Freunde allen erzählen, dass das nicht stimmt. Okay, das kann noch sein. Aber merkt ihr vorauf ich hinaus will? Nie muss sie etwas alleine lösen und ich finde das lässt sie irgendwie sehr schwach und irgendwie auch blöd wirken...

Spoiler Ende!!!





Ich habe eben in dem Spoiler noch erwähnt, dass ich finde, dass Violet deswegen sehr schwach und blöd, wenn nicht sogar dumm wirkt.

Empfehlung:
Jaa.... Ich kann euch dieses Buch wirklich ans Herz legen! Es ist wirklich sehr angenehm für zwischendurch, aber trotzdem regen mich ein paar Stellen auf.

Bewertung:
Eben wegen dieser paar Stellen und diesen Zufällen kann ich dem Buch keine 5 Sterne geben... Zwischendurch hat es mich echt genervt!
Deswegen "nur" 4 Sterne:
                                                            🌟🌟🌟🌟/🌟🌟🌟🌟🌟


Ich hoffe ihr hattet bis jetzt einen schönen Tag!
Liebe Grüße und fühlt euch gedrückt:)
Eure Joana :D


Rezension: Neighbor Dearest


Ich habe zurzeit meine Instagramseite pausiert, weswegen ich auch keine Bilder mehr mache. Bald werden aber welche nachträglich eingefügt :)

"Neighbor Dearest" ist ein New Adult Roman von Penelope Ward. Sie schrieb schon "Stepbrother Dearest" und war damit sehr erfolgreich. Das Buch erscheint im Marz 2018 im Goldmann Verlag. Dort wird es 10€ kosten, weil es als Taschenbuch erscheint.


Klappentext:
Chelsea dachte, sie hätte den Mann ihres Lebens gefunden. Doch Elec verlässt sie für seine Jugendliebe, und Chelsea ist am Boden zerstört. Hat sie sich seine Gefühle nur eingebildet? Erst ihr Nachbar Damien lenkt sie von ihren Kummer ab. Denn er ist unhöflich, und seine lauten Hunde rauben ihr den Schlaf. Sie kann ihn nicht ausstehen! Leider ist er sowohl ihr Vermieter als auch der schönste Mann, den sie je gesehen hat. Sie findet ihn unwiderstehlich... Doch Damien geht aus einem guten Grund keine Beziehungen ein, und sein Geheimnis könnte Chelseas Herz erneut in tausend Teile brechen.

 Meine Meinung:
 Zuerst wieder einmal vielen Dank an das Bloggerportal, dass ich dieses Buch lesen durfte.
Meine Freundinnen haben mir totalvon dem ersten Teil vorgeschwärmt, dass ich diesen hier unbedingt anfragen musste.
Ich bin auch total begeistert... also von den ersten 250 Seiten ungefähr. Danach wurde das Buch einfach nur schlecht!
 Viele Leute hatten von Anfang ein schlechtes Gefühl bei dem Buch, weil Chelsea ja die Ex von ELec (Protagonist aus Teil 1) ist, aber da ich den ersten Teil nicht gelesen habe, konnte ich ganz unvoreingenommen an das Buch rangehen. Ich finde auch trotzdem schön, dass Elec in diesem Buch erwähnt wurde, weil er Chelseas Leben ja beeinflusst hat. Am Anfang des Buches leidet sie noch an starkem Liebeskummer und das finde ich sehr gut. Es wäre zu perfekt und unlogisch, wenn es ihr aufeinmal bessser geht nur weil sie aufeinmal jemand anderen trifft. Endlich wird auch mal auf die gescheiterte Beziehung eingegangen ohne, dass der Ex als kompletter Arsch aus der Situation heraus geht.  Außerdem finde die Beziehung zwischen Chelsea und Damien verdammt gut  gemacht. Man konnte die Chemie praktisch durch die Seiten spüren. Die Beziehung hat sich langsam aufgebaut und ich konnte alles gut nachempfinden. Es ist einfach realistischer, wenn die Charaktere sich erst anfreunden und sich dann verlieben, als wenn sie direkt auf Wolke 7 schweben. Ich muss auch zugeben, dass ich mich ein kleines bisschen Damien verliebt habe...Und selbst seine Hunde habe ich irgendwie ins Herz geschlossen. Er geht wahnsinnig erwachsen mit seinem Problem (genaueres wäre ein Spoiler und das wollen wir ja nicht :)) um, auch wenn ich das zum Ende hin etwas nervig finde.  Ich liebe es ja eh wenn die Protagonisten sich so kebbeln und "streiten" und das kam hier noch zu kurz noch wurde es zu viel.
Chelsea fand ich auch eine total angenehme Protagonistin. Ich konnte mit ihr Lachen, konnte ihre Handlungen verstehen und hätte in den meisten Fällen ähnlich gehandelt. Was ich etwas schade finde ist, dass ihr Job in dem Jugendzentrum immer mehr in den Hintergrund rückt. 

 Das Buch hätte echt ein 5 Sterne Buch werden können. Die Charaktere sind toll, der Schreibstil ist toll, die Handlung ist toll und das Cover ist auch wunderschön. Und dann kommen die letzen Seiten...

Ich hab das Gefühl, dass das eine ganz andere Person geschrieben hat.
Aufeinmal ging alles viel zu schnell, ich hatte das Gefühl die Story die normalerweise in einer Reihe mit 4 oder 5 Teilen vorkommt, wurde auf die letzen 100 Seiten gequetscht. Die Charaktere fangen an komisch zu handeln. Und mit komisch meine ich wirklich komisch. Bei manchen Stellen musste ich einfach nur den Kopfschütteln. Wäre das von anfang an so gewesen hätte ich das Buch direkt abgebrochen. Ich weiß nicht was da los war, aber das ging gar nicht klar.
Wenn ihr das Buch auch gelesen habt, könnt ihr mir dann vielleicht schreiben ob ihr das auch so seht oder ob ich da mit meiner Meinung alleine bin.

Empfehlung:
Ich kann euch das Buch, trotz des Endes, sehr empfehlen. Lest das Buch einfach und bildet euch eure eigene Meinung, vielleicht reagiere ich auch etwas empfindlich :)

Bewertung: 
 Eigentlich ein 5 Sterne Buch, aber das Ende runiert es halt... deswegen 4 Sterne :)
🌟🌟🌟🌟/🌟🌟🌟🌟🌟


Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Tag! 
Eure Joana :) 



Freitag, 16. Februar 2018

Rezension: Game of hearts

"Game of hearts" ist ein New Adult Buch von Geneva Lee, welche auch die "Royal" Reihe geschrieben hat (also Royal Kiss, Royal Dream undso). Das Buch ist broschiert und kostet 9.99€, vermutlich weil es "nur" 250 Seiten hat. Es ist übrigens im Dezember 2017 im Blanvalet Verlag erschienen.

Klappentext:  
Viva Las Vegas! Verbotene Küsse, gefährliche Liebe und gestohlene Herzen – in der sündigsten Stadt der Welt ...Als Emma Southerly auf einer exklusiven Party, auf der sie eigentlich weder sein will noch erwünscht ist, den attraktiven, geheimnisvollen Jamie trifft, klopft ihr Herz vom ersten Augenblick an einen Takt schneller. Wer ist dieser Mann mit dem raubtierhaften Charme, und warum fühlt sie sich so zu ihm hingezogen? Trotz aller Bedenken verbringt sie eine leidenschaftliche Nacht mit ihm, die sie so schnell nicht vergessen wird – auch, weil es am nächsten Morgen in Las Vegas nur ein Thema gibt: Eine Leiche wurde gefunden – und Jamie ist der Hauptverdächtige. Aber er war doch die ganze Nacht bei ihr, oder etwa nicht?

Meine Meinung: Zuerst wieder Danke an den Verlag und das Bloggerportal! Ich hattte das Buch schon total lange auf meiner Wunschliste und habe mich deswegen umso mehr darüber gefreut!

Ich hatte richtig Lust darauf dieses Buch zu lesen! Das Cover ist wunderschön, es hat sich total gut angehört und ich weiß, dass der Schreisbtil von Geneva Lee sehr einfach zu verstehen und schnell zu lesen ist. Naja, es ist nicht besonders dick, weswegen es perfekt für einen Leseabend geeignet ist.
Aber von vorne...
Wie ich schon erwähnt habe ist das Cover wunderschön und ihr müsst euch mal die Innengestaltung angucken! Wirklich, macht das mal wenn ihr das Buch in der Hand haltet. Jeder Kapitelanfang ist nämlich besonders. Die Seite ist schwarz und die Schrift und kleine Abbildungen dafür weiß. Das sieht wirklich schön aus und passt gut zum Cover. Überhaupt habe ich noch nie ein Buch gelesen, was komplett in Las Vegas spielt. Ich finde das schön, es ist mal was anderes als dieses typische Kleinstadtzeugs. Und da ich selbst auch mal nach Las Vegas möchte passt das ganz gut.
 Die Charaktere fand ich auch toll. Ich finde jetzt nicht, dass sie irgendwas besonders besonderes waren, aber sie waren cool. Emma hatte immer einen lustigen Spruch auf Lager und hat sich nicht immer alles gefallen lassen. Auch Jameson fand ich toll. Er war irgendwie geheimnisvoll, aber nicht so dass es wieder unsympatisch ist. Er ist wahnsinnig sarkastisch was ich total toll finde und auch die beste Freundin Josie hat mir gut gefallen. Sie ist immer für ihre Freundin da und hilft wo sie kann.
Der Schreibstil ist wie zu erwarten sehr leicht und flüssig zu verstehen. Es wird nichts unnötig in die Länge gezogen, aber trotzdem ist alles Wichtige drinnen. Das Buch macht einfach Spaß zu lesen, vorallem wegen dem Humor der beiden Protagonisten.
Die Handlung finde ich soweit auch ganz cool, auch wenn die Sache mit den Familien die sich hassen nichts Neues ist. Die Sache mit dem Mordfall hingegen ließt man nicht ganz so oft und war daher eine gelungene Abwechslung.
Insgesamt kann man sagen, dass sich das Buch aufjedenfall lohnt! Alles passt irgendwie und man kann damit nichts falsch machen, wenn man sich einfach mal entspannen will.
Dennoch gibt es ein paar Kleinigkeiten die mich etwas gestört haben.
Es ist viel Handlung für wenig Zeit. Ich meine das Buch spielt in nur 3-4 Tagen und dafür passiert einfach zu viel. Auch die Beziehung der Beiden wird leider nicht sonderlich vertieft, was ich echt schade finde. Das war alles sehr oberflächlich und 100 Seiten mehr hätten nicht geschadet. 
Das war der erste Punkt und der zweite Punkt ist, dass er sie immer "Herzogin" nennt. Ich meine, wie kommt man bitte auf diesen Spitznamen? Prinzessin oder Königin ist ja noch halbwegs normal, aber Herzogin? Auf Englisch klingt das auch besser, aber auf deutsch wird dieser Begriff kaum noch benutzt, weswegen das etwas merkwürdig ist. Aber naja... Jedem das Seine. 
Der letzte Punkt ist, dass die Sprüche von Beiden manchmal zu gewollt waren, falls man das so sagen kann? Auf die meistens Sätze wurde man gar nicht kommen. Das ist zwar ganz cool zum Lesen und macht auch Spaß, aber realistisch ist es nicht gerade.
Was das angeht habe ich aber auch schonmal schlimmere Bücher gelesen. 

Meine Meinung: Eben wegen diesen kleinen Kritikpunkten doch "nur" 4 Sterne.
🌟🌟🌟🌟/🌟🌟🌟🌟🌟 

Empfehlung: Ich kann euch dieses Buch empfehlen, wenn ihr einfach mal was lockeres für Zwischendurch lesen möchtet. Erwartet hier keine Hochpoetische Literatur.


Ich hoffe euch hat diese Rezension gefallen! Wenn ihr noch Fragen habt könnt ihr mir diese gerne stellen. Denkt daran, bei meinem Giveaway mitzumachen :) Ich wünsche euch noch einen ganz tollen Tag!
Liebe Grüße.
Eure Joana 💙💘

Sonntag, 14. Januar 2018

Rezension: Wir sehen uns beim Happy End

"Wir sehen uns beim Happy End" ist ein Roman von Charlotte Lucas, welcher im November 2017 erschienen ist. Das Buch gibt es nur in der gebundenen Version und kostet daher für 560 Seiten 18€. Das Buch ist ein Einzelband.

Klappentext:
Stell dir vor, Romeo und Julia erleben wunderbare Flitterwochen, die kleine Meerjungfrau bekommt ihren Prinzen und Hannibal Lecter wird zum kinderfreundlichen Veganer - Wie könnte die Welt aussehen, wenn jede Geschichte das Recht auf ein glückliches Ende hätte? Und was würdest du tun, wenn dir das Leben die Verantwortung für einen anderen Menschen gibt? Schenkst du ihm ein Happy End? Selbst wenn du nicht weißt, ob er das will?
Ein zauberhafter Roman über das Schicksal, unerwartete Begegnungen - und die Frage, ob erst ein Happy End das Leben lebenswert macht.

Meine Meinung: DANKE auch hier an Bastei Lübbe, dass ich das Buch als Rezensionsexemplar bekommen habe. Leider hat es mir nicht so gut gefallen, wie ich gehofft habe...

Ich fange trotzdem wie immer mit dem Positiven an. Das Cover ist wirklich hübsch, ziemlich schlicht, aber trotzdem fröhlich. Die Farbe mag ich auch ganz gerne, aber was besonders toll ist, ist der Buchschnitt, ich hoffe man kann das auf dem Bild gut erkennen, aber er ist pink! Das sieht irgendwie cool aus, aber ich kann verstehen, wenn das manchen zu viel ist :)
Ich finde auch, dass die Idee total schön ist. Zwei Menschen die sich auf unterbewusste Art und Weise helfen um ein Happy End zu erleben. Wirklich, ich finde man hätte da echt was Gutes draus machen können! Aber nein.
Den letzen Punkt mochte ich nur am Anfang. Nämlich den Schreibstil. Das Buch ist wahnsinnig "lustig" geschrieben, jeder 2. Satz ist irgendein Sprichwort oder irgendein Kommentar zu der Situation in Klammern. Die ersten 100 Seiten fand ich das toll und musste auch öfter schmunzeln. Dann ist mir eingefallen, dass die Protagonistin über 30 ist und da ist diese "Sprache" völlig unangebracht. Ich weiß die Zeile nicht mehr genau, aber einmal wurde von ihrem Exfreund geredet und das sah genau so aus: "Er ist so ein Arschloch, Arschloch, Arschloch (!!!)". Sorry, aber das klingt nach einem Kleinkind, dass keine Schokolade bekommt.So ab und zu wäre das ja okay gewesen aber die ganze Zeit? Das wurde nach einer gewissen Zeit total anstrengend und unglaubwürdig.
Generell ist das Buch sehr durchwachsen. Manche Stellen durchfliegt man praktisch und andere Seiten sind völlig unnötig in die Länge gezogen. Mich interessiert es nicht wo sie wann, welches Gemüse einkauft oder wie sie die ganze Wohnung aufräumt. Da hätten ein oder zwei Sätze zu gerreicht. Teilweise sind die Gedanken von Ella total abgeschweift, das kann natürlich an ihrem träumerischen Ich liegen, aber manchmal gab es ein ganzes Kapitel unnötiger innere Monolog über irgendwelche nicht wichtigen Szenen. Das hat so genervt, weil es auch einfach nichts mit der Story an sich zu tun hatte.
Ich denke dass das so die wichtigsten Punke waren, bis ich jetzt zu dem schlimmsten Punkt in dem Buch komme.
Und zwar Ella. Ich kann sie nicht ausstehen.
Irgendwie mag wohl jeder Mensch Happy Ends und freut sich über ein gelungenes Happy End in einem Film oder Buch, aber Ella ist schon fast krankhaft darauf aus immer ein Happy End zu bekommen. Wenn ihr das Ende eines Filmes nicht passt, schreibt sie es einfach um und beschwert ich erstmal eine komplette Seite über den Film, den Regisseur und alles was mit dem Film zu tun hat, weil das ja überhaupt nicht ginge.
Sie übertreibt einfach so ein ganz kleines bisschen. Das lässt sich noch aushalten, aber als sie dann angefangen hat Fremden Leuten etwas vorzulügen nur um ihr Happy End zu erreichen, war ich raus. Sorry aber das geht gar nicht. Ich würde spoilern, wenn ich genaueres erzählen würde, aber glaubt mir, sie lügt sich ihr Leben einfach zu Recht. Es war klar, dass es am Ende deswegen einen großen Streit geben wird und deswegen hatte ich noch weniger Motivation weiterzulesen.
Ella hat für mich einfach eine total verdrehte Weltvorstellung. Sie glaubt, dass es in einer Beziehung eine richtige Tiefe geben MUSS, weil der Held und die Heldin in einem Märchen, auch immer durch sowas müssen bevor sie ihr Happy End leben können.
Irgendwie stimmt das ja, aber sie verzeiht ihrem Verlobten ALLES, weil es muss ja Tiefen geben. Sie ist einfach so wahnsinnig naiv.

Okay ich habe mich was abreagiert. Ihr merkt wahrscheinlich, dass ich dem Buch nicht so viel abgewinnen kann. Aber trotzdem ist es kein schlechtes Buch, nur Ella und der Schreibstil haben manchmal was genervt. Aber das kann ja auch jeder für sich entscheiden. Ich mag so extrem kindliches Verhalten bei einer erwachsenen Frau einfach nicht. Ich muss aber zugeben, dass sie sich im Laufe des Buches positiv verändert hat. Am Ende mochte ich sie sogar und es wurde etwas spannender, sodass ich wirklich wissen wollte wie es weiter geht.

Bewertung: Ich habe keine Ahnung wie ich es bewerten soll... Ich denke es bekommt 2.5 Sterne, weil ich echt keine Lust mehr hatte ein Buch weiterzulesen und weil mich einfach zu wichtige Dinge gestört haben.
🌟🌟/🌟🌟🌟🌟🌟

Empfehlung: Ja lest das, wenn ihr auch so Happy End verrückt seid. Ich glaube, dann kann man Ella wirklich mögen, aber ich bin eher so der Realist und da passt das nicht ganz :)


Puh... das war ja mal was :) Ich hoffe natürlich euch hat die Rezension trotzdem gefallen und ihr versteht mich so ein bisschen! Schreibt mir gerne eure Meinung zu dem Buch.
Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Tag!
Bis Bald:)
Eure Joana 💜💙